Ringel-Pommes mit Schnitzel Hawaii

Schnitzel Hawaii und Spiral-Pommes

Schnitzel Hawaii und Spiral-Pommes

Vor einigen Tagen waren wir ja in Neuhausen (Metzingen) und sind dort in einem recht gut schwäbischen Restaurant eingekehrt. An dem Tag hatten sie Schnitzel-Flatrate-Futtern. Schnitzel „Wiener Art“ mit Pommes bis zum umkippen. Wollte ich nicht. Ich wollte ein Schnitzel „Hawaii“ probieren und auch nur eins und nicht unlimited. Die Bedienung hat mich noch ein, zweimal darauf hingewiesen, dass ich aber doch wenn ich normales Schnitzel nehme, dann viel mehr…. blablabla. Aufgrund meiner Statur gehen die Menschen wohl davon aus, dass ich gerne mehr Essen zum kleineren Preis will 🙂

Zu meinem Hawaii-Schnitzel gab es Salat und ziemlich leckere „Spiral-Pommes“. Super gewürzt und schön knackig sind diese Spiral-Pommes. Nur fragte ich mich, wie die wohl hergestellt werden. Marcus meinte, es wäre bestimmt Kartoffelpüree, welches man dann durch eine Art Spätzlesmaschine ins Frittierfett presst. Keine Ahnung. Falls es jemand weiß, so würde ich mich über einen Hinweis freuen.

Endlich ein gescheites Schnitzel.

Extra von Dettingen nach Stuttgart gefahren um im Bernstein ein Schnitzel zu essen. Und ja, der Aufwand hat sich gelohnt, wie die vorher / nachher Bilder zeigen:

Schnitzel Wiener Art image

Schokolade für 8 Euro

Gestern waren wir in Reutlingen. Ich wollte unbedingt Schnitzel mit Pommes essen und ich erinnerte mich, dass ich unbedingt in dieses Restaurant gegenüber Anni’s Eiscafe (ja, der Betreiber schreibt es mit Deppenapostroph und ist sich aber noch unsicher derwegen…) will. Dort – so glaubte ich – hatte ich vor Jahren das beste Schnitzel mit Pommes gesehen, oder gegessen oder zumindest davon gehört, dass es dort so sein muss. Immerhin saß ich dort mit SchwuBeRTlern schon beim Essen. Ich verblendeter armer Mensch.

Weiss der Geier warum ich dort hin bin. Macht es nicht. Es ist das schlimmste was einem passieren kann. Es war geradezu widerlich. Vielleicht war auch meine Erwartung so hoch und ich in dem Glauben, das dort das perfekte Schnitzel serviert wird, so in Freude, dass ich es als gruselig empfinden musste. Marcus aber fand es auch schlimm. Frittiertes Schnitzel, das man in der Mitte auf 1mm runtergeklopft hatte, damit es schön trocken in einer unbeschreiblichen Panade knurpst. Die Pommes dünn und lang, dafür mit Salz und Paprikapulver verhunzt. Der Salat nicht der Rede wert. Das Besteck so dreckig und klebrig(!) dass mein Mann sich erst einmal ein neues Messer bringen lassen musste.

Nein, das war nix. Aber als Ausgleich sind wir dann zur Firma Hussel. Die Schoko-Hussel. Dort haben wir dann lecker Softeis gegessen, ein paar Kekse und Schokoladenteile gekauft. Diese Schoko-Teile kosten nur 3,99 je 100 Gramm. Wir haben 200 Gramm gekauft und mit all dem anderen Zeugs dann gut und gerne 25 Euro liegen lassen.

Rest-geHussel. 100 Gramm 3,99 Euro

Rest-geHussel. 100 Gramm 3,99 Euro

Zu Hause angekommen haben wir dann die verschiedenen Dinge durchprobiert. Und auch hier: nix von dem was wir probierten entsprach auch nur im Ansatz dem, was wir erwarteten. Die Schokolade ist way too sweet und irgendwie nicht die Kohle wert, die man im Laden gelassen hat. Die Kekse sind so lala, was ich als „Ausstecherle-Teig“ empfand, entpuppte sich als Blätterteig.

Die Zeit in Reutlingen war zwar toll, aber dann doch irgendwie nicht. Und so muss ich unbedingt nach Stuttgart ins Bernstein um dort ein gescheites Schnitzel zu essen.